15. Juni 2026
Offener Brief – Bitte um Mitzeichnung
Ein offener Brief aus den Reihen des BfDS (mit dem wir schon öfter kooperiert haben) weist auf die Zusammenhänge bei den Einschnitten in der psychotherapeutischen Versorgung und den Digitalisierungs-Zielen hin:
Offener-Brief-zur-Sicherung-der-psychotherapeutischen-Versorgung-gesetzlich-Versicherter_3.pdf
Dieses Thema muss unbedingt an die Öffentlichkeit. Denn die finanzielle Lücke der Krankenkassen ist ja auch durch die immensen Ausgaben für die Wirtschaftsförderung durch Digitalisierungs-Maßnahmen aus Versichertengeldern entstanden.
Im Bereich der Psychotherapie wurde z.B. in der sogenannten Qualitätssicherung der wichtigeste Wirkfaktor „Therapeutische Beziehung“ aus den Qualitätsindikatoren heraus genommen, weil er angeblich nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln messbar sei. Das öffnet digitalen Tools Tür und Tor, denn für diese Art von Qualtität (z.B. keine Infos über Urlaubsvertretung am Anfang vergessen) sind Bots/Avatare viel besser.
Schon 2016 sprach ja Jens Spahn in seinem Buch vom „Psychotherapeut in der Hosentasche“. Und Karl Lauterbach schlug vor, die KI zur Generierung von strukturierten Daten im Behandlungszimmer zuhören zu lassen.