Ein kleiner Anlass genügt, um aus einem gesunden einen psychisch kranken Menschen zu machen. Ein paar fehlgesteuerte Rezeptoren, beispielsweise durch Drogenkonsum, reichen aus. Wer dann an einer solchen Krankheit leidet, hat es doppelt schwer.
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Mit solch einem Gegenwind hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht gerechnet, als er sein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorlegte. Zum Artikel auf Main-Post.de
Mit solch einem Gegenwind hatte Gesundheitsminister Jens Spahn nicht gerechnet, als er sein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorlegte. (…) Spahn sieht sich darüber hinaus mit einer der größten Online-Petitionen in der Geschichte des Bundestages konfrontiert.
Münster – Wer eine Psychotherapie braucht, muss sehr lange auf Termine warten. Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn könnte die Lage für psychisch Kranke künftig noch erschweren. Nun rollt eine Protestwelle.So viele Bürger hat ein Minister noch nie auf die (…)
Jens Spahn im Interview, ab Minute 41 zur Psychotherapie und zur Petition | zur Sendung in der Mediathek auf Phoenix.de
Die psychotherapeutische Sprechstunde habe bereits Entlastung gebracht, aber es gebe immer noch nicht die Steuerung für diejenigen, die schnell Behandlung brauchten. Mit Interesse werde ein vom Innovationsfonds gefördertes Projekt der KV Nordrhein zur besseren Steuerung (…)
KÖLN. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert die niedergelassenen Ärzte auf, sich am 23. Januar an einem bundesweiten Protesttag gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zu beteiligen und mit Kollegen und Patienten über die Auswirkungen des Gesetzes zu diskutieren.
Jens Spahns Idee zur Vergabe von Therapieplätzen ist absurd. Die Suche nach PsychotherapeutInnen wird noch schwerer, als sie jetzt schon ist. Die Reformidee von Jens Spahn trägt den recht sperrigen Titel Terminservice- und Versorgungsgesetz.
Die Empörung ist enorm: Mehr als 200 000 Menschen haben sich in den vergangenen Wochen gegen ein Vorhaben des Gesundheitsministeriums ausgesprochen – oder besser gesagt, gegen einen kurzen Passus darin. Es könnte die größte Petition sein, die je beim Bundestag eingereicht wurde.
„Mehr Psychotherapeuten schaffen mehr Nachfrage“ – es ist eines von Spahns Kernargumenten für sein neues Gesetz. Doch die von ihm genannten Kronzeugen widersprechen entschieden. (…) Unser Fazit: Am Ende bleiben Verwirrung – und große Zweifel.