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Foto: una.knipsolina / photocase.de
Foto: una.knipsolina / photocase.de

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie soll den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln.

Ursprünglich basieren verhaltenstherapeutische Verfahren auf der Lerntheorie. Der grundlegende Gedanke ist dabei, dass jedes Verhalten erlernt wurde und somit wieder verlernt werden kann. Dies bedeutet, dass Jeder angemessenere Denk- und Verhaltensweisen neu erlernen kann, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen.
Es wird eine genaue Verhaltensanalyse zur Bestimmung der Ursachen des problematischen Verhaltens erstellt und die Behandlungsstrategien werden individuell und lösungsorientiert auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Durch die Veränderung von Denkweisen, Methoden zur Angstbewältigung, Rollenspiele, Selbstverstärkung und noch zahlreiche weitere Methoden können neue Denkmuster und Verhaltensweisen eingeübt werden. Auch Entspannungstechniken werden eingesetzt, um den Heilungsprozess zu fördern.
Das Umfeld bzw. die Familie wird -wenn notwendig- in die Prozesse mit einbezogen. Die Therapeut-Klient-Beziehung wird auch als Analysefeld berücksichtigt.

Verhaltenstherapie wird entweder als Kurzzeittherapie (25 Stunden + 6 Stunden für die Bezugspersonen) oder als Langzeittherapie (45 Stunden +11 Stunden für die Bezugspersonen) oder als Gruppenpsychotherapie durchgeführt. Es können maximal 80+20 Therapiestunden durchgeführt werden.

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