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Qualiätsmanagement

 „Qualitätsmanagement muss neben Effektivität und Effizienz für Praxisleitung und Praxismitarbeiter sowie für die Patientinnen und Patienten nützlich, hilfreich und möglichst unbürokratisch sein.“ (Qualitätsmanagement-Richtlinie – QM-RL, Fassung vom 17.12.2015, S. 12)
So schreibt es der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss = „kleiner Gesetzgeber“, siehe Erläuterung unter Gesundheitspolitik) vor:
„1  Alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeutinnen und Vertragspsychotherapeuten sowie Medizinische Versorgungszentren sind verpflichtet,einrichtungsintern Qualitätsmanagement umzusetzen und weiterzuentwickeln.
2 Bei Kooperationsformen im vertragsärztlichen Bereich wie z.B. Berufsausübungsgemeinschaftenoder Medizinischen Versorgungszentren ist der Bezugspunkt der Qualitätsmanagement-Anforderungen nicht die einzelne Vertragsärztin oder der einzelne Vertragsarzt innerhalb der Kooperationsform, sondern die Einrichtung als solche.
3 Dabei ist sicherzustellen, dass alle relevanten Prozesse und Strukturen, insbesondere mit Bezug zur Patientenversorgung, im Qualitätsmanagement abgebildet werden.“ (ebd.)
Infos zu einer praktikablen Umsetzung der QM-Richtlinie im Mitgliederbereich unter „Materialien zur Praxisführung“  (dort unter Qualitätsmanagment)

Datensicherheit

Datensicherheit ist streng genommen ein Unterkapitel des Qualitätsmanagements. Dazu gehört der Datenschutz für die Patienten, ebenso aber der Schutz vor Verlust der Patientendaten vor Ablauf der 10-Jahres-Aufbewahrungspflicht.

Basiselemente sind  z.B. die mehrfache tägliche Sicherung der Daten (fünf verschiedene Datenträger, davon mind. zwei außerhalb der Praxis lagern zum Feuerschutz), wie auch die Verschlüsselung der Datenträger z.B. mit dem kostenlosen Programm VeraCrypt. Näheres dazu ebenfalls unter „Materialien zur Praxisführung“  (dort unter Datensicherheit)