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Neues von der  gesundheits- und berufspolitischen Bühne

 

17.11.2017

Bedarfsplanung im Ruhrgebiet wird dem übrigen Bundesgebiet angepasst

Berlin, 17. November 2017– Der seit Einführung der vertragsärztlichen Bedarfsplanung (1993) bestehende Sonderstatus des Ruhrgebietes wird zum 1. Januar 2018 aufgehoben. Dies beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Freitag in Berlin. Mit dieser Entscheidung, der eine Analyse der Versorgungssituation in Deutschlands größtem Ballungsraum vorausging, will der G-BA eine flächendeckend ausgewogene vertragsärztliche Versorgung unter Berücksichtigung der lokalen Morbidität und der vorherrschenden Mitversorgungsbeziehungen unterstützen.

(……….)

Auch die psychotherapeutische Versorgungssituation im Ruhrgebiet wird durch den Beschluss des G-BA verbessert. So wird die geplante Einwohner-Psychotherapeutendichte von derzeit 8.743 auf 5.435 Psychotherapeutensitze pro Einwohner angehoben. Im Ergebnis entstehen dadurch zum 1. Januar 2018 in der Summe etwa 85 weitere Zulassungsmöglichkeiten für Psychotherapeuten im Ruhrgebiet.

zur gesamten Pressemitteilung des G-BA

 

 

09.11.2017

Terminvermittlung künftig auch für Richtlinien-Psychotherapie

09.11.2017 – Die Terminservicestellen müssen auch Termine für probatorische Sitzungen bei Psychotherapeuten vermitteln, wenn eine zeitnahe Behandlung erforderlich ist. Das hat das Bundesschiedsamt am Dienstag gegen die Stimmen der KBV entschieden.

Nach dem Beschluss des Bundesschiedsamtes können sich Patienten künftig auch dann an die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) wenden, wenn sie dringend eine Richtlinien-Psychotherapie benötigen. Voraussetzung ist, dass ein Therapeut auf der individuellen Patienteninformation (PTV 11) eine zeitnahe Behandlung empfohlen hat.

(…..)

zum ganzen Text auf www.kbv.de

 

12.10.2017

Bittere Enttäuschung für Psychotherapeuten – Gericht zementiert Psychotherapiehonorare auf unterstem Niveau

Bundessozialgerichts Urteil von heute – Gemeinsame Pressemitteilung bvvp, DGPT, DPtV

Kassel 11.10.2017. In seinen heutigen Urteilen hat das Bundessozialgericht (BSG) die Beschlüsse des Bewertungsausschusses zur Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen grundsätzlich bestätigt. Insbesondere hält das Gericht die willkürliche Systematik der „Strukturzuschläge“ für rechtens, die die Kosten für die Einstellung von Personal nur Praxen mit einem überdurchschnittlichen Umsatz zuerkennt. Damit weicht das BSG ganz gravierend von seiner bisherigen Rechtsprechung ab. „Mit seinen heutigen Urteilen festigt das BSG die derzeitigen Praxisstrukturen der Psychotherapeuten*, bei denen es nur den umsatzstärksten Praxen überhaupt möglich ist, Personal anzustellen. Damit lässt das Gericht die Überschüsse der Psychotherapeuten und der somatisch tätigen Ärzte noch weiter auseinanderdriften!“ kritisieren die Verbände in einer gemeinsamen ersten Reaktion. (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)).

zur ganzen Pressemitteilung von bvvp, DGPT und DPtV

 

09.10.2017

Wie wird die Ausbildungsreform im ärztlichen Umfeld wahrgenommen?

„Wir brauchen diese Reform“

bvvp zum neuen Psychotherapeuten-Gesetz / Interview im änd (Ärztenachrichtendienst)

u.a. zum Streitpunkt „Psychopharmakotherapie“

Bei dem geplanten Bachelor- und Masterstudiengang scheint unklar, wann wer Psychopharmaka zu verschreiben darf. Das hat zu Irritationen gefühlt….

Klett: …und zu der irrigen Annahme, dass es unsere Forderung gewesen wäre. Dabei kann die Forderung nach der Befugnis zu einer Pharmakotherapie überhaupt nicht aus der Profession. Im Gegenteil kann ich mir gut vorstellen, dass auf dem nächsten deutschen Psychotherapeutentag irgendjemand eine Resolution vorbereitet, nach der die Profession das ablehnt. Das ist einfach zu umstritten. Das haben andere Interessensvertreter ins Gesetz geschrieben – die Gesundheitsverantwortlichen der Länder, in denen es einen Psychiater-Mangel gibt. Dann wurde es aufgebauscht und uns unterstellt, dass wir das wollten. Dem ist aber nicht so.

Haun: Aus ärztlicher Sicht kann ich das ergänzen: Das kommt eher aus der Gesundheitspolitik, weil es ja einen stetig zunehmenden Psychiater-Mangel gibt. Verwunderlich ist das nicht. Die niedergelassenen Psychiater sind wirklich schlecht behandelt worden. Viele haben verzweifelt aufgegeben. Die schlechte finanzielle Ausstattung hat auch zu unnötigen Grabenkämpfen geführt.
Ich halte es für ausgeschlossen, dass ausreichendes pharmakologisches Wissen in einem Modellstudiengang nebenher vermittelt werden kann. Man kann und sollte zwar Wissen in dem Bereich erwerben. Um verantwortlich verordnen und genau einzuschätzen zu können, was die Medikamente an- und ausrichten, gehört das jedoch in ein breites medizinisches Wissen eingebettet. Im Studium eignet sich ein Arzt das auch nicht nur durch pharmakologischen Kurse an, sondern im Gesamtblick dessen, was er an medizinischem Wissen erwirbt. Da sind wir uns aber im Verband einig und haben keine Kontroverse.

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02.10.2017

Auch bei Somatiker-Ärzten kommt es langsam an, dass die Strukturreform keine neuen Therapieplätze gebracht hat.

änd titelt heute:

Weiter langes Warten für psychisch Kranke auf Therapieplätze

Durch die Reform der Richtlinie für Psychotherapeuten vor sechs Monaten sollten Patienten schneller einen Termin bekommen. Der Erfolg ist umstritten. Denn wer eine Sprechstunde bekommt, hat noch lange keinen Therapieplatz.
Lesen Sie den ganzen Text
Da eine Anmeldung erforderlich ist, hier kleine Ausschnitte:
„Marcel Bettray hat Angela Merkel (CDU) eine Frage gestellt und von der Bundeskanzlerin Recht bekommen. Es dürfe nicht so lange wie bisher dauern, bis ein psychisch kranker Mensch endlich einen Therapieplatz bekomme, sagte er. Der 32-Jährige hat selbst Depressionen und sich auf der Suche nach einem Psychotherapieplatz erfolglos durch eine Liste mehr als 40 Telefonnummern gewählt.
(……….)

Es fehlt an Therapeuten

Bisher seien nur im Jahr 2013 rund 1.300 psychotherapeutische Praxen mehr zugelassen worden – in ländlichen Regionen. Insgesamt suchen Funke-Kaiser zufolge aber immer mehr psychisch kranke Menschen professionelle Hilfe. Doch es fehlt an Ärzten.

Auch Marcel Bettray wartet weiter. Deswegen hat er die Intiative ergriffen und Merkel am Donnerstag vor der Bundestagswahl im Kanzlercheck der jungen ARD-Radioprogramme selbst gefragt: „Was möchten Sie daran ändern, dass wir da mehr Unterstützung bekommen, dass man nicht zwei Jahre lang auf einen Therapieplatz warten muss, gerade wo das Thema Depression und Burn-out immer intensiver wird?“

Kanzlerin Merkel hat ihm in der Radiosendung geantwortet: „Ja, Sie haben Recht, dass es natürlich Therapien geben muss.“ Wenn das so lange dauere, müsse sie sich noch mal mit dem Gesundheitsminister verständigen. Dann müsse das Angebot verbreitert werden. „Auf jeden Fall sollte nicht nur beim Knochenbruch eine Reha da sein, sondern eben auch eine Therapiemöglichkeit bei psychischen Erkrankungen, das ist ganz wichtig“, sagte die Kanzlerin. Sie versprach: „Das nehme ich mir mit aus der Sendung.“ “

 

18.08.2017

Befugniserweiterung für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen

Seit dem 8.6.2017 dürfen auch Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen bei entsprechender Notwendigkeit ihre Patienten in eine Klinik einweisen und einen Krankentransport verordnen. Einzelheiten dazu finden sich auf der Webseite der KBV zum Thema Befugniserweiterung sowie zum Thema Verordnungsvordrucke bzw. in der Mustersammlung (Muster 2 für Krankenhauseinweisung und Muster 4 für Krankentransport)

Dazu heißt es dort:

Eine gesonderte Abstimmung mit dem Arzt ist nicht erforderlich bei Indikationen nach § 26 Psychotherapie-Richtlinie (dort S. 19) und bei Indikationen der neuropsychologischen Therapie nach Anlage I Ziffer 19 § 4 Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (dort auf S.42).

Bei allen übrigen Indikationen im Kapitel V „Psychische und Verhaltensstörungen“ des ICD-10-GM muss sich der Psychotherapeut mit dem behandelnden Arzt abstimmen.

Neben der Klinikeinweisung (Achtung: immer nur mit vorheriger Genehmigung der Krankenkasse) und der Krankentransport-Verordnung, (Genehmigung der Krankenkasse nicht erforderlich) die durch die Grundpauschale vergütet werden, wurden als weitere Befugnisse die Verordnung von Rehabilitationsleistungen sowie Verordnung von Soziotherapie für uns eingeführt. Diese werden jedoch gesondert vergütet, weshalb der Bewertungsausschuss neue Ziffern festlegen muss. Dafür hat er bis zum 08.12.2017 Zeit.

 

18.07.2017

KV Rheinland-Pfalz

Bedarf an Psychotherapie nicht gedeckt!

KV-Vorstandsmitglied Staub wettert gegen die Bedarfsplanung – sie bremse auch Psychotherapeuten.

MAINZ. Dass der im Januar gewählte Vorsitzende der KV Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz, kein Freund der Bedarfsplanung ist, wurde spätestens auf der jüngsten Vertreterversammlung deutlich, auf der er ihre Abschaffung forderte.

Nun stärkt sein Vorstandskollege ihm den Rücken – und bezieht ausdrücklich Psychotherapeuten mit ein. „Für sie ist die Bedarfsplanung nicht mehr zeitgemäß“, sagt Peter Andreas Staub, selbst Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.

zum ganzen Artikel in der Ärztezeitung

 

07.07.2017

Jüngste Entscheidungen vor den Sozialgerichten zur Honorargerechtigkeit

Psychotherapeutische Vergütung: Urteile mit Signalwirkung

Das Sozialgericht Marburg ist der Ansicht, dass jedem Psychotherapeuten der sogenannte Strukturzuschlag für die Abdeckung von Personalkosten zusteht, unabhängig von der individuellen Auslastung der Praxis.

 

03.07.2017

Auch Ärzte wollen die Telematik nicht

Freie Ärzteschaft e.V.: Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte floppt

Hamburg (ots) – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich die Digitalisierung des Gesundheitswesens so vorgestellt: Seit 1. Juli 2017 müssen sich alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken und später auch Apotheken online an ein riesiges Datennetz der Krankenkassen anschließen. Zugangsschlüssel ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) liegen die Interessen dahinter auf der Hand: „Politik, Krankenkassen und Gesundheitsindustrie wollen die Krankheitsdaten aller Bürger zentral speichern, um das Gesundheitswesen zu steuern und Rendite zu erwirtschaften“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg. „Angesichts bedrohlicher Hackerangriffe in jüngster Zeit ist das verantwortungslos.“

zur ganzen Pressemitteilung

 

28.06.17

Blockieren Krankenkassen zunehmend gesetzlichen Anspruch auf außervertragliche Psychotherapie bei Systemversagen?

Thema Kostenerstattung

Interview mit Judith Schild (dgvt)

Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe,
des Vorstands des Münsteraner Praxisnetzes sowie
des Vorstands der dgvt

 

22.06.17

Telematik-Infrastruktur startet am 1. Juli

KBV fordert längere Einführungsphase für TI-Anbindung

22.06.2017 – Angesichts des verkürzten Zeitplanes für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur fordert die KBV eine Verlängerung der Einführungsphase. Viele Ärzte und Psychotherapeuten fühlten sich unter Druck gesetzt, ihre Praxen möglichst schnell mit der nötigen Technik auszustatten, sagte Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des KBV-Vorstands, in einem KV-on-Interview.

viele Infos dazu auf: http://www.kbv.de/html/1150_29489.php

 

21.06.2017

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich – Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein – Gemeinsame Pressemitteilung bvvp, DPtV, VAKJP

Berlin, 21. Juni 2017. Nach massiven Protesten der Psychotherapeutenschaft hat der Bewertungsausschuss heute die Vergütung der neuen Leistungen der Psychotherapeuten „Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung“ auf das Niveau der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen angehoben. Darüber hinaus wurde zumindest die Sprechstunde als grundversorgende Leistung anerkannt und erhält so die notwendige Förderung, die fachärztlichen grundversorgenden Leistungen laut EBM zusteht. Diese Regelung gilt rückwirkend ab 1.4.2017. „Wir begrüßen diesen Beschluss als Schritt in die richtige Richtung“, erklären die Verbände Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und Verband der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) heute in Berlin.

zur vollständigen gemeinsamen Pressemitteilung von bvvp, DPtV und VaKJP

 

09.05.2017

Antwort der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage der Grünen zur
„Reform der Psychotherapierichtlinie und Vergütung psychotherapeutischer Leistungen“

Vergütung neuer Leistungen
5.
Inwiefern ist aus Sicht der Bundesregierung der mit dem Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses unterstellte zeitliche Minderbedarf bei der Sprechstunde und der Akutbehandlung zutreffend sowie mit einer qualitätsgesicherten Versorgung vereinbar (Ansicht bitte begründen)?
6.
Inwieweit schätzt die Bundesregierung die Kritik der psychotherapeutischen Fachverbände und Kammern als zutreffend ein, dass die Annahme eines Minderbedarfs durch den Erweiterten Bewertungsausschusses fehlerhaft sei, weil bei einer Sprechstunde und Akutbehandlung mehr Zeit für die Vor- und
Nachbereitung sowie die Dokumentation notwendig sei als bei der Richtlinienpsychotherapie (Ansicht bitte begründen)?
Die Fragen 5 und 6 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Das BMG prüft derzeit im Rahmen seiner Rechtsaufsicht die vom Erweiterten Bewertungsausschuss beschlossenen Regelungen. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.Das BMG kann die Beschlüsse innerhalb von zwei Monaten beanstanden.
zu den kompletten Fragen und Antworten

 

05.04.2017

Unsere Netzmitglieder in der Presse zur PT-Reform

WAZ-2017-04-05 Ausschnitt mehr Arbeit-weniger Geld (bitte Bild anklicken für ganzen Text)

 

KVWL informiert über die konkrete Umsetzung der neuen Psychotherapierichtlinie

Zu Info-Veranstaltungen und zu den Präsentationen aus den Vorträgen dort

 

29.03.2017

Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses

„Verheerendes Signal“: KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

Berlin. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. Nach Informationen der „Ärzte Zeitung“ sollen die neuen Leistungen „psychotherapeutische Sprechstunde“ und „psychotherapeutische Akutbehandlung“ schlechter vergütet werden als die bisherigen psychotherapeutischen Leistungen. Die Psychotherapeuten-Verbände sprechen von einer „vertanen Chance“, den „ewigen Kreislauf von Rechtsstreitigkeiten und Nachvergütungen“ zu beenden. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert den Beschluss.

(…..)

Damit werden die Reformbemühungen des Gesetzgebers, psychisch kranken Patienten einen zeitnahen Zugang zur Psychotherapie zu ermöglichen, nicht umgesetzt, sondern erschwert. Laut Beschluss werden die neue Sprechstunde und die Akutbehandlung, die ohne Genehmigung der Krankenkassen erbracht werden können, mit 406 Punkten je 25 Minuten beziehungsweise 812 Punkten je 50 Minuten bewertet.

Für die bisherigen Leistungen erhalten Psychotherapeuten 841 Punkte je 50 Minuten. Die Vergütung der neuen Leistungen liege damit 3,6 Prozent niedriger als die der alten Leistungen. Für die Erreichbarkeit am Telefon sollen die Psychotherapeuten-Praxen kein Honorar erhalten. Das neue Gruppentherapie-Konzept ist nach Informationen der „Ärzte Zeitung“ zudem auf den 1. Juli verschoben worden.

zum ganzen Artikel in Ärztezeitung.de

 

Verheerendes Ergebnis für die psychotherapeutische Versorgung

Gemeinsame Pressemitteilung von  bvvp, DPtV, VAKJP

 

Psychotherapie: Krankenkassen torpedieren neue Angebote – zum Nachteil der eigenen Versicherten

Psychotherapierichtlinie – Die ambulante psychotherapeutische Versorgung wird erweitert. Angebote wie die psychotherapeutische Sprechstunde und die Akutbehandlung sorgen für einen besseren Zugang für Patienten. So weit und so gut! Doch die Krankenkassen weigern sich, diese vom Gesetzgeber gewollten Angebote fair zu finanzieren.

Berlin, 29. März 2017 – Gut gemeint hatte es der Gesetzgeber: Patienten sollen ab dem 1. April von einer neu strukturierten ambulanten psychotherapeutischen Versorgung profitieren. Neue Angebote wie ein Erstgespräch (im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde) und eine Akutbehandlung sollen Patienten zeitnah einen leichteren Zugang ermöglichen und das Versorgungsangebot insgesamt flexibler machen. „Es handelt sich also um eine echte Verbesserung für die Patienten. Doch die Krankenkassen haben die Interessen ihrer eigenen Versicherten torpediert. Sie weigern sich, den Mehraufwand für die Psychotherapeuten adäquat zu finanzieren. Die Krankenkassen leisten damit den Versicherten einen Bärendienst. Meine Enttäuschung ist groß“, erklärte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) heute in Berlin.

zur ganzen Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

 

24.03.17

Psychotherapeuten: Strukturzuschlag ist ungerecht

Der 2015 eingeführte Strukturzuschlag für Psychotherapeuten ist laut Sozialgericht Marburg „in dieser Form rechtswidrig“. Er verstoße nicht nur gegen Vorgaben des Bundessozialgerichts, sondern auch gegen EBM-Regeln.

 

04.03.17

Psychotherapeutin Barbara Lubisch zur stellvertretenden Vorsitzenden der KBV-Vertreterversammlung gewählt

Wahl der Vorsitzenden der KBV Vertreterversammlung – Pressemitteilung 03/2017

Berlin, 2. März 2017. Dipl.-Psych. Barbara Lubisch, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), wurde heute in Berlin mit großer Mehrheit zur stellvertretenden Vorsitzenden der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gewählt.

„Ich freue mich sehr über die Anerkennung aus allen Lagern, sowohl von den Hausärzten als auch den Fachärzten und natürlich von meinen Fachkollegen“, betonte Lubisch direkt nach der Wahl. „Ich werde mit daran arbeiten, die in den letzten Jahren entstandenen Spaltungen und die Unruhe zu beseitigen und die KBV in eine für alle Kolleginnen und Kollegen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnbringende Organisation zu führen“.

Pressemitteilung 03/2017 der DPtV

Interview mit den neuen Vorsitzenden der KBV-VV  (1. Hausärztin, 2. Psychologische Psychotherapeutin, 3. Gynäkologe aus Westfalen-Lippe)

 

 

01.03.2017

Psychotherapie-Strukturreform in der Presse

Psychotherapeuten stehen vor einer Neuordnung

Neue Leistungen, weniger Bürokratie, dafür höherer Aufwand für die Praxisorganisation: Für Psychotherapeuten ändert sich zum 1. April einiges. Die entscheidende Frage haben KBV und Kassen aber noch nicht beantwortet: die zur Höhe des Honorars.

Von Hauke Gerlof

Ärzte Zeitung online, 01.03.2017

 

25.02.2017

Psychotherapie-Richtlinie – Was ändert sich?

Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer

BPtK-PT-Rili

(Bitte Bild anklicken)

 

 

 

 

 

 

13.02.2017

Die neue Psychotherapierichtlinie (gültig ab 1. April 2017)  im Cartoon

oder als Überblick in einer Grafik für die KJP

bzw. als Text nach Themen sortiert

und die Formulare

Und wer mehr wissen will über die Hintergründe von Kassenseite, dem sei das Interview mit Thomas Uhlemann vom GKV-Spitzenbund im Magazin der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer vom September 2016 empfohlen:

„Die Akutbehandlung ist nicht als Überbrückung zur Richtlinien-Psychotherapie gedacht.“

 

10.02.2017

Das Team für die neue Legislatur steht

BERLIN. Die Verbände der Psychotherapeuten haben Eckpunkte für die Arbeit in der kommenden Wahlperiode der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verabredet. Ein besonderer Fokus solle auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt werden. (Hervorhebung R.T.) Schließlich beuge die Behandlung von Kindern seelischen Erkrankungen im Erwachsenenalter vor, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten und der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Umsetzung der reformierten Psychotherapie-Richtlinie, die am 1. April in Kraft tritt.

Die Koalition der drei Verbände hat am Mittwoch die sechs psychotherapeutischen Mitglieder der neuen KBV-Vertreterversammlung bestimmt. Gewählt wurden Barbara Lubisch, Gebhard Hentschel, Dr. Anke Pielsticker, Michael Ruh (alle DPtV, Ulrike Böker (bvvp) und Bernhard Moors (VAKJP).

Zur Wahl nicht mehr angetreten sind Dipl.-Psych Dieter Best (DPtV) und Dipl.-Psych. Jürgen Doebert sowie der bisherige Vorsitzende der Vertreterversammlung Dipl.-Psych Jochen Weidhaas. Der amtierende KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Gassen sagte, er gehe davon aus, dass die Psychotherapeuten im Vorsitz der neuen VV vertreten sein werden. Im Gespräch ist Barbara Lubisch als Nachfolgerin von Jochen Weidhaas. (af)

aus: Ärzte Zeitung online, 10.02.2017

siehe auch Foto und weitere Infos in der gemeinsamen Pressemitteilung von bvvp, DPtV und VaKJP

 

14.10.16

Erstmals ausgewiesener Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in die Vertreterversammlung der KVWL gewählt

Zu den Wahlergebnissen (siehe Seite 28-29)

ergebnis5

Bild anklicken

oder ausführlicher

hier

 

 

 

 

 

 

16.09.16

Psychotherapie-Richt­linie beanstandet: Ministerium will Sprechstunde auch für Psychotherapeuten zur Pflicht machen

Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verlangt Änderungen der Psycho­the­rapie-Richtlinie, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 16. Juni beschlossen hat. Darauf weist die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in einer Pressemitteilung hin. In einem Brief an den G-BA macht das Ministerium demnach deutlich, dass es „zwin­gend er­forderlich“ sei, die psychotherapeutische Sprechstunde „nicht als Kann-Leistung“ ein­zu­führen.

zum ganzen Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 14.09.16

zum Brief des Gesundheitsministeriums an den G-BA

darin zu den Sprechstunden:

Mit der Zulassung ist der Vertragspsychotherapeut zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung im Umfang seines aus der Zulassung folgenden zeitlich vollen oder hälftigen Versorgungsauftrags berechtigt und verpflichtet. Ob der einzelne Psychotherapeut verpflichtet ist,psychotherapeutische Sprechstunden anzubieten, oder es sich bei dem Angebot um ein Freiwilliges handelt, betrifft die vertragsärztlichen Pflichten des Vertragspsychotherapeuten im Verhältnis zur jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung. Eine Regelung in der PT-RL des G-BA, die es dem Vertragspsychotherapeuten ermöglicht, ein Leistungsangebot, das für den Zugang der Patientinnen und Patienten zur psychotherapeutischen Behandlung essentiell ist, abzulehnen, kollidiert insoweit mit dem Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen. (unten auf S. 4)

 

07.09.2016

Erklärung des Kompetenznetzes zu der Reform der Psychotherapie-Richtlinien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mittlerweile sind die Infos über die Neuregelungen der Psychotherapierichtlinie von vielen Seiten veröffentlicht worden, natürlich auch in unserem Verteiler und hier auf unserer Homepage. Allerdings sorgen diese Neuerungen für viel Verwirrung und Unmut bei den Kolleginnen und Kollegen, insbesondere bleibt oft die Frage offen, wie die einzelnen Neuregelungen zu bewerten sind. Der Vorstand des Kompetenznetzes möchte mit dieser Erklärung eine Orientierungshilfe zur Verfügung stellen und bezieht eine klare Position zu den ab dem 01.04.2017 geplanten Änderungen.

Komplette Erklärung im Mitgliederbereich (bitte zunächst im Mitgliederbereich einloggen)

 

30.08.16

Ergänzende Stellungnahme des G-BA vom 19.08.2016 im Wortlaut

 

15.08.16

Nachbesserung des G-BA-Beschlusses zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie

Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums an den Gemeinsamaen Bundesausschuss auf G-BA-Website im Wortlaut

 

05.08.16

Aktuelles zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie

BMG teilt Bedenken der OPK und fordert zusätzliche Informationen vom G-BA

Die OPK steht mit ihrem Protest gegen die vorgelegte Änderung der Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nicht allein. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat nunmehr den G-BA aufgefordert, zu einigen kritischen Punkten in der vorgelegten Änderung der Psychotherapie-Richtlinie Stellung zu nehmen.  Ganzer Text

 

14.07.16

Stellungnahme des Bündnis KJP  zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie

Auf welche Änderungen müssen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sich einstellen?
Licht und Schatten, eine erste Einordnung

Texttgliederbereich (bitte zuerst im Mitgliederbereich einloggen)

 

12.07.2016

DPtV kritisiert Beschluss zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie und fordert fachliche Überarbeitung

Schreiben der DPtV-Bundesvorsitzenden Barbara Lubisch an das Gesundheitsministerium

Sehr geehrter Herr Dr. Orlowski,

die beschlossene Reform der Psychotherapierichtlinie erfüllt unseres Erachtens in Teilen nicht den gesetzlichen Auftrag gemäß § 92 Abs. 6a Satz 3 des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes.Wir haben folgende Bedenken:

für ganzen Text hier anklicken

 

25.06.2016

Vorsitzender der KBV-Vertreterversammlung Dipl.-Psych. Jochen Weidhaas im Interview:

„Was halten Sie von dem Vorschlag, einen Psychothychotherapeuten in den KBV-Vorstand festzuschreiben?

Das halte ich für eine wichtige Forderung, wohlwissend, dass das schwer umzusetzen sein wird.

Warum?

Weil dann der alte Facharzt-Hausarzt-Konflikt wieder angestoßen werden könnte, wenn man sagt: Der Psychotherapeut gehört zu den Fachärzten und dann stünde die Gewichtung bei 2:1. Diese Denke habe ich natürlich nicht. Aber sie kann kommen. Allerdings sind wir da wieder an dem Punkt: raus aus den Gräben! Wir wollen diese Denke nicht mehr. Es sollte um die Sache gehen, nicht um überholte Lagerkämpfe. Eine Lösung könnte sein, jemand neutralen an die erste Stelle zu setzen, und unter ihm dann die Verteilung der Arztgruppen stattfinden zu lassen.

Also drei Vorstände in der KBV plus Top-Manager?

Das ist eine Entscheidung, die die VV zu fällen hat. Es gibt darüber Diskussionen, die noch nicht vertieft sind, weil wir sie auch mit politischen Forderungen verbinden müssen. Es könnte darauf hinauslaufen, dass man sagt: Lasst uns nur noch professionelle Manager an die Spitze der KBV setzen und dann irgendeine Aufsichtsrats-Struktur darunter etablieren. Was letztendlich kommt, müssen wir sehen.“

(Auszug aus dem Interview, das komplett zu lesen ist hier auf der Website der KBV

 

21.06.2016

Verschlechterung der Versorgung durch Versorgungsstärkungsgesetz – Reform der Psychotherapierichtlinie

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16.06.16 schreibt den Patienten den Besuch einer vorgeschalteten Sprechstunde vor.  Die Versorgungslage wird durch noch mehr Bürokratie, die wertvolle Behandlungszeit raubt, verschlechtert: Psychotherapeuten können Sprechstunden oder müssen umfangreiche Telefonzeiten vorhalten. Gutachterverfahren nur noch auf Wunsch der Krankenkasse nötig.

Viele weitere Änderungen, die ab 01. April 2017 in Kraft treten:

Über die Vergütung der neuen Leistungen muss der Bewertungsausschuss (BA) der KBV entscheiden. Das steht noch aus.

Ob es beim Diktum der Kostenneutralität bleibt oder  folgender Satz etwas in Richtung Finanzierung bedeutet, kann spekuliert werden:

Hier werden sehr starke Anreize gesetzt, so dass die allermeisten die Sprechstunde anbieten werden – das ist motivationspsychologisch ein kluger Weg.“

So wird Timo Harfst von der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die im G-BA Anhörungsrecht hat, im Deutschen Ärzteblatt vom 16.06.16 zitiert. Zum Artikel

 

20.05.2016

Gesundheitsministerium will stärkere Aufsicht über KBV und GKV-Spitzenverband

Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will die Aufsicht über alle Selbstver­waltungsorganisationen auf Bundesebene deutlich verschärfen. In einem Eckpunkte­papier, das dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt, skizziert das Ministerium erste Ideen für ein „Gesetz zur Stärkung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorga­nisationen in der GKV“.

Dabei setzt die Bundesregierung auf erweiterte interne und externe Kontroll­­mecha­nismen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, dem GKV-Spitzenverband, dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). „Damit Kompetenzüberschreitungen und Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung frühzeitig erkannt werden können, bedarf es insbesondere einer Stärkung der Kontrollrechte der Mitglieder der Selbstverwaltungsorgane“, heißt es in dem Papier.

weiter hier im Artikel im Deutschen Ärzteblatt

 

16.05.2016

Bundes-Gesundheitsminister Gröhe: KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) wird derzeit nicht im Einklang mit Gesetzen verwaltet

Gröhe droht: Letzte Chance für KBV!

Gesundheitsminister Gröhe liest den KBV-Oberen die Leviten – und zählt sie an: Bis zum 23. Mai muss die KBV ihre Skandale in den Griff bekommen, sonst übernimmt das Ministerium die Geschäfte. Die Vertreterversammlung soll Kröten schlucken.

zum Artikel von Anno Fricke in der Ärzte Zeitung

14.05.16

Kommt der Staatskommissar in die KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung)?

Fristen nicht eingehalten, Konzept nicht vorgelegt

Darum stellt das BMG der KBV jetzt ein Ultimatum

Vier Seiten lang ist das Schreiben, mit dem das Haus von Hermann Gröhe der KBV und ihrer Vertreterversammlung die Pistole auf die Brust setzt. Und aus den Zeilen ist eins deutlich herauszulesen: Die Selbstverwaltung hat die Geduld des Gesundheitsministers auf eine harte Probe gestellt, indem gesetzte Fristen wiederholt nicht eingehalten wurden. Nun hat der BMG-Chef offenbar genug.

zum Artikel auf facharzt.de  (änd) oder hier

und auch

KBV: Kommt der Staatskommissar?

Die Geduld der Politik mit der Selbstverwaltung ist offenbar zu Ende: Fallen bei der nächsten KBV-Vertreterversammlung am 23. Mai nicht die gewünschten klärenden Beschlüsse, will Gesundheitsminister Hermann Gröhe wohl tatsächlich einen Staatskommissar einsetzen.

weiterer Artikel auf facharzt.de (änd)  oder hier

 

04.05.2016

Terminservicestellen vielleicht bald vom Tisch

Die Nachfrage ist wohl nicht so groß, Herr Gassen wird nach einem Jahr eine Evaluation durchführen. Kosten und Nutzen stehen in keinem guten Verhältnis, was sich wohl jetzt schon abzeichnet. Näheres ist hier zu erfahren:

 

04.12.2015

Honorarbeschluss und Reaktion des BMG

Soeben wurde mitgeteilt, dass das BMG (Bundesministerium für Gesundheit) nach Prüfung der vorliegenden Argumente den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses (E-BA) nach § 87 Abs. 4 SGB V vom 22.09.2015 nicht beanstandet hat.

Es gilt daher für Sie alle: Bitte weiterhin Widerspruch einlegen. Nun müssen wir – wie schon gewohnt – den Blick auf das Bundessozialgericht richten…

 

Oktober 2015

Honorarbeschluss des eBA  –  Hintergrund-Info des größten Berufsverbandes DPtV: Die Honorare in psychotherapeutischen Praxen sind rechtswidrig gering. Dies hat negative Folgen für die Versorgung.

Abdruck aus der Verbandszeitschrift Psychotherapie Aktuell, 4/2015

Darin als Fazit:

Die völlig unterschiedliche Leistungsstruktur zwischen den psychotherapeutischen und den somatisch-medizinischen Praxen ist bis heute der Grund, weshalb der Gesetzgeber und die Gerichte überhaupt eine Spezialvorschrift zur angemessenen Vergütung der Psychotherapie für nötig hielten. Sie würde sich erübrigen, wenn die EBM-Kalkulation die Unterschiede der psychotherapeutischen und der somatisch-medizinischen Vergütungssystematik berücksichtigen würde. Hier ist jedoch kein Land in Sicht und von der Selbstverwaltung ist ohne gesetzliche Vorgabe auch nicht zu erwarten, dass die Unwucht zwischen der Bewertung der zeitbestimmten Zuwendungsleistungen und somatischen, insbesondere der technischen Leistungen, beseitigt wird. Bis dahin ist eine Spezialvorschrift zur angemessenen Vergütung der Psychotherapie unerlässlich.

 

22.09.2015%.2015

Honorarbeschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses

B E S C H L U S S des Erweiterten Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 4SGB V in seiner 43. Sitzung am 22. September 2015Teil A zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Januar 2012:
http://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2015-09-22_eba43.pdf

Entscheidungserhebliche Gründe zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses nach §87 Abs.4 SGB V in seiner 43.Sitzung am 22. September 2015 Teil A zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) mit Wirkung zum 1. Januar 2012:
http://institut-ba.de/ba/babeschluesse/2015-09-22_eba43_eeg.pdf

Pressemitteilung der DPtV zum E-BA-Beschluss:

http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=4779&token=a58bf100c04dd95374069036159e381ac6efacf9

weitere Infos und Diskussion im Mitgliederbereich

 

18.09.2015
Weidhaas bleibt im Amt

Die KBV-Vertreterversammlung hat ihren Vorsitzenden Hans Jochen Weidhaas nicht abgewählt. Die Abstimmung endet unentschieden.
BERLIN.
Hans-Jochen Weidhaas bleibt Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassen Bundesvereinigung. Ein Abwahlantrag aus der Versammlung heraus ist am Freitag gescheitert.
Für die Abwahl hatten 30 Delegierte gestimmt, 30 dagegen, wie die „Ärzte Zeitung“ aus dem Umfeld der Versammlung erfahren hat. Für einen Erfolg des Abwahlantrags wären 40 der 60 Stimmen nötig gewesen. mehr

 

25.08.2015
Nach Debatten um Zahlungen an Köhler

FALK-KVen fordern Kopf des VV-Vorsitzenden
Manchmal liegen Freud und Leid dicht beieinander: Gerade noch hat er das Bundesverdienstkreuz erhalten – jetzt muss Hans-Jochen Weidhaas um seinen Posten in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bangen: Die in der FALK-Gruppe organisierten KV-Chefs wollen dem Vorsitzenden der KBV-Vertreterversammlung das Amt entziehen. Hintergrund sind die umstrittenen Gehaltszahlungen an Ex-KBV-Chef Köhler. mehr

 

10.08.2015

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Vorsitzenden der Vertreterversammlung der KBV, Dipl. Psych. Hans-Jochen Weidhaas .haas .haas . mehr